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Spielberichte 2010/2011
H HL TTC Dorchheim-H. - TTC Staffel, Sa. 02.04.11, 18 Uhr PDF Drucken E-Mail
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TTC News
Geschrieben von: Andre Tamoschus   
Dienstag, den 05. April 2011 um 16:22 Uhr


Aufstieg

Vom ersten bis zum letzten Spieltag standen wir ununterbrochen auf einem Aufstiegsplatz, so dass wir am Ende einer sehr langen Saison nicht unverdient die Rückkehr in die Oberliga feiern konnten. Nach der Niederlage vergangene Woche gegen Obertshausen war die Meisterschaft passé, die Frage, wer Obertshausen mit in die Oberliga begleiten darf, musste jedoch noch beantwortet werden. Ohne das „Wunder von Nordenstadt“ wären wir bereits vor dem letzten Spieltag aus dem Rennen gewesen und unsere Begegnung gegen Dorchheim hätte einzig statistische Bedeutung gehabt, aber so erhielten wir eine zweite Chance. Die Ausgangslage vor dem Derby war allen klar: Ein Punkt musste her, ansonsten hätte man sich durch die Relegation quälen müssen.

In Dorchheim spielt kein Gegner gerne, denn mit den Zuschauern im Rücken kann die Mannschaft um Spitzenspieler Groh über sich hinauswachsen. Am Samstag sollte dieser Fall jedoch nicht eintreten. Obwohl das Ergebnis von 9:3 sehr deutlich zu unseren Gunsten ausfiel, hat sich Dorchheim dennoch nicht kampflos ergeben. Die Luft beim Gastgeber war schlichtweg raus, so dass der letzte Biss fehlte, der nötig gewesen wäre, um ein besseres Resultat zu erzielen. Dieses Ergebnis soll jedoch nicht über die glänzende Saison hinwegtäuschen, die Dorchheim zweifellos absolviert hat. Mit dem vierten Platz hat man die beste Vereinsplatzierung erreicht, die im günstigsten Fall sogar noch zum Aufstieg berechtigen kann. Hier kann man Dorchheim nur die Daumen drücken und hoffen, dass ein weiterer Verein aus unserer Region den Aufstieg in die Oberliga schafft.

Bevor es dann losgehen sollte, wurde noch Steffen Stanzel verabschiedet, der seinen Rücktritt aus der ersten Mannschaft erklärt hat und künftig für die zweite Mannschaft in der Bezirksoberliga auf Punktejagd gehen wird. Steffen kann auf 15 Jahre in der ersten Mannschaft zurückblicken, die von großem Erfolg gekrönt waren. Den stets fairen Sportsmann möchte ich insbesondere als Vorbild für viele Nachwuchs- und Jugendspieler würdigen, denn Steffen hat in 15 Jahren einzig fünf Spiele verpasst, was den wahren Sportsgeist zeigt. In Anbetracht der vielen Alternativen, die es heute zum Tischtennis gibt, wird das wohl eine Seltenheit bleiben. Steffen, viel Glück in der zweiten Mannschaft und bis nächste Saison in Staffel.

Im Doppel fielen gleich zwei Entscheidungen. Groh/Bornhütter sicherten sich mit einer Gesamtbilanz von 25:4 den Titel in der Doppelwertung, während Timo und Nasdi ihrerseits mit 17:1 dem dritten Platz erreichten. Beiden Doppeln herzlichen Glückwunsch für eine konstant starke Leistung über die gesamte Saison. Mit 2:1 gingen wir aus den Doppeln, wobei Timo und Nasdi mit 12:10 im Entscheidungssatz erfolgreich waren.

Im vorderen Paarkreuz wiederholten wir das Ergebnis aus der Vorrunde, denn erneut sollte man hier ohne Niederlage bleiben. Thomas kämpfte sich in beiden Einzeln mit 3:2 durch, während Ronny insbesondere gegen Bornhütter alte Klasse aufblitzen ließ. Wie bereits vergangene Woche blieb Ronny erneut ohne Satzverlust. Thomas konnte sich mit einer Bilanz von 31:10 den vierten Platz in der Einzelrangliste sichern. Ohne die anhaltenden Rückenschmerzen, die in der Rückrunde doch massiv auftraten,  hätte Thomas sicherlich ein noch besseres Ergebnis erzielt.

Im mittleren Paarkreuz machte Björn dort weiter wo er gegen Obertshausen aufgehört hat. Mit einer ganz starken Leistung ließ er dem Ex-Staffler Blättel beim 3:0 überhaupt keine Chance. Im Vergleich zum Beginn der Saison ein großer Leistungssprung, auf den nun in der Oberliga aufgebaut werden muss. Leider knüpfte auch Andre an seine letzten Leistungen an. Bei 10:7 im Entscheidungssatz ließ er gegen Hoffman einige Matchbälle ungenutzt und ohne vier Kantenbälle pro Satz wäre auch ein 3:1 Erfolg gegen Blättel nicht möglich gewesen. Eine Saison zum Vergessen. Im hinteren Paarkreuz sollte es dann zu einer Punkteteilung kommen. Timo gönnte Stanzel kein Happy End und war beim 3:0 Erfolg klar überlegen. Nasdi hat das Selbstvertrauen einer „Maus“ und auch gegen Jeuck sollte sich keine Besserung einstellen. Jeuck war in allen Belangen überlegen und hat mit seinem 3:0 eine Bilanz von 27:7 erspielt, was den zweiten Platz in der Paarkreuzwertung bedeutet. Hier ist noch viel Luft nach oben und wenn die Entwicklung weiter so positiv verläuft, dann sollte die Hessenliga nur eine Durchgangsstation sein.

Die Saison ist beendet und alle Beteiligten sind froh, dass nun endlich die Sommerpause beginnt. Die Mannschaft bedankt sich bei allen Fans, die uns die ganze Saison so tatkräftig unterstützt hat. Insbesondere gegen Biebrich hätten wir ohne die Zuschauer kein so starkes Match zeigen können. Wir hoffen, dass wir in der Oberliga wieder auf euch zählen können.

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H HL TTC G.-W. Staffel - TG Obertshausen, Sa. 26.03.11, 18 Uhr PDF Drucken E-Mail
TTC News
Sonntag, den 27. März 2011 um 10:52 Uhr

Kannenberg wieder da…

Mit äußerst schlechten Vorzeichen gingen wir in das Spiel gegen das Spitzenteam aus Obertshausen. Sich abzeichnende Formschwäche aus den letzten Partien und ohne Thomas Knossalla waren wir klarer Außenseiter.

In den Doppeln setzten wir auf das einstige Spitzenduo Tamoschus/Greipel. Wie früher spielten Sie nach anfänglichen Schwierigkeiten grundsolide und fuhren den ersten Punkt ein. Zwick/Kannenberg hatten zwar auch Ihre Chancen, jedoch war es Ihnen manchmal anzumerken, dass sie eher selten miteinander spielen! Somit mussten sie sich gegen das Einserdoppel von Obertshausen geschlagen geben.

Das dritte Doppel war schon eines der Entscheidungsspiele. Binder/Nasdalak hatten zwar Probleme, spielte sich aber in den Entscheidungssatz. Dort konnten sie durch einen taktisch sauber gespielten Satz die Oberhand behalten und den 2. Punkt einfahren. (Die beiden sind somit das beste dreier Doppel der Liga!!!)

Im vorderen Paarkreuz rechneten wir mit mindestens1 Punkt. Dieser wurde auch durch einen sichern und motivierten Ronny Zwick eingefahren. Tamoschus nahm sich wohl etwas zu viel vor, kam keineswegs an die gute Trainingsleistung der letzen Woche ran und musste am Ende eine herbe Niederlage hinnehmen!

Wir wussten, dass das mittlere Paarkreuz aus Obertshausen das vermutlich stärkste in der Hessenliga ist. Somit sahen wir nicht allzu gute Chancen hier zu Punkten, doch Björn Kannenberg belehrte uns da eines Besseren.

Ohne Rückenschoner zeigte er wozu er in der Lage war, spielte tolles Tischtennis und bezwang Oliver Schweickert nach einer wirklich guten, offenen Partie!

Timo Binder suchte während des gesamten Spiels nach einem Konzept, doch Dragicevic hatte dieses wohl ziemlich gut versteckt. Zwischenstand: 4:3!

Im hinteren Paarkreuz rechneten wir uns verhältnismäßig gute Chancen aus. Stefan Greipel hatte schwer zu kämpfen. Es entwickelte sich ein hochklassiges Match, welches leider nicht von einem Sieg gekrönt wurde. Andreas Nasdalak zeigte in den Anfangssätzen tolles Tischtennis, „vergeigte“ aber viele viele Chancen, ließ Stuckmann immer besser ins Spiel kommen und zog am Ende den Kürzeren.- Auch dies war ein wegweisenden Spiel und wir wussten, dass diese Niederlage schwierig zu kompensieren war.

Nun kam wieder das vordere Paarkreuz dran. Im Spitzenspiel ließ Ronny Zwick Ipekdag, trotz guten Aufschlägen, wenige Chancen und holte den nächsten planmäßigen Punkt. Der Plan sah auch zumindest mal eine Chance für Andre Tamoschus vor. Dies bewahrheitete sich leider nicht. „Ein Schatten seiner selbst“ war Andre an diesem Tag, überließ Wang das Spiel und hatte schlussendlich keine Chance.

Somit schien der Zug schon abgefahren..

Doch unser Nachwuchskünstler Björn sorgte dafür, dass wir im Match blieben. Schnörkellos und nur wenige leichte Fehler führten zu einem klaren 3:1 Erfolg. Timo war an der anderen Platte zwar nicht chancenlos, konnte sich aber nur einen Satz erkämpfen und steckte die zweite Niederlage ein!

Zwischenstand: 6-7

Stefan hatte auch einige Probleme mit dem sicheren Spiel von Stuckmann. Durch die langen Ballwechsel wurden seine Beine auch immer schwerer. Stefan hatte jedoch den nötigen Biss und bezwang seinen Kontrahenten mit einem alten Klassiker: 11:9 im 5ten!!

Nasdi harderte immer noch mit sich, war während der gesamten Partie nicht auf der Höhe und unterlag mit 0:3.

Das Schlussdoppel sollte nun die Entscheidung bringen: Unentschieden oder Niederlage.

Die Partie hatte leider nicht mehr das Feuer, welches wohl nötig war. Das Spiel plätscherte vor sich hin und endete positiv für Obertshausen.

Somit hörten wir die Sektkorken auf des Gegners Seite knallen. Wir mussten der Mannschaft aus Obertshausen zur wirklich verdienten Meisterschaft gratulieren. Obertshausen war die gesamte Saison über die konstanteste Truppe und wurde schließlich belohnt dafür!

Wir dachten, dass uns somit der dritte Relegationslatz sicher war.

Doch dann kam die Nachricht vom Biebricher „Spitzel“ Marc Köhler: Biebrich verlor in Nordenstadt… Keiner konnte es glauben.

Ich selber rief dann um 12 Uhr nachts noch Sportsfreund Klose an. Dieser sagte, dass Nordenstadt noch mitten im Abstiegskampf an sich glaubte, personell umstellte, im Training sogar den BALLEIMER zu Hilfe nahm und somit die Riesenüberraschung schaffte..

Ich sicherte ihm direkt den wohl wertvollsten Kasten der Hessenliga Hessen zu.
von Andreas Nasdalak
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H HL TSV Höchst - TTC Staffel, Sa. 19.03.11, 18:30 Uhr PDF Drucken E-Mail
TTC News
Montag, den 21. März 2011 um 20:07 Uhr

Nach der desolaten Vorstellung gegen Darmstadt konnte sich eigentlich keiner vorstellen, dass diese Leistung noch zu toppen wäre. Wie man sich irren kann…. 

Mit einem sehr glücklichen 9:6 Erfolg konnten wir die Blamage gegen Höchst gerade noch vermeiden. Wäre dieser Erfolg gegen eine komplette Höchster Mannschaft zustande gekommen, so hätte man es wohl unter „Arbeitssieg“ verbuchen können. So muss man leider von „Zittersieg“ sprechen, denn Höchst trat mit zwei Ersatzspielern an, die sonst in der Bezirks-und Kreisklasse zu Hause sind. Selten musste man so häufig Phrasen nutzen, um eine Gesamtleistung treffender zu beschreiben, als dass wir mit einem „dunkelblauen Auge“ davongekommen sind. Natürlich sollte bei einem Rückblick auch nicht die Würdigung des Gegners fehlen. Höchst hat wohl selbst nicht mehr daran geglaubt, dass man den Klassenerhalt noch schaffen könne, denn sonst hätte man sicher eine andere Formation gewählt, wobei das berufliche Fehlen von Meister und Trapp sicherlich sehr unglücklich war. Ohne in einen Konjunktiv-Bericht verfallen zu wollen, muss man dem Gegner konstatieren, dass man in stärkster Besetzung an diesem Tage nicht nur den Abstiegskampf nochmals hätte spannend gestalten, sondern auch die Meisterschaft hätte entscheiden können. Es bleibt wohl nur zu sagen, dass man ex post wohl eine große Chance verpasst hat.

In den Doppeln konnten wir zunächst mit 2:1 in Führung gehen, wobei Björn und Andre eine gute Chance verpassten, um sich noch deutlicher abzusetzen. Im Entscheidungssatz hatte man sich schon einen kleinen Vorsprung erspielt, der jedoch, begünstigt durch viele kleine Fehler,am Ende nicht reichen sollte. Mit 9:11 hatte man gegen Carl/Jovchev noch das Nachsehen. 

Thomas kann aufgrund seiner andauernden Beschwerden weiterhin nur mit angezogener Handbremse spielen und ist weit von seiner Topform entfernt. Mehr als seinen Erfolg gegen Heist konnte man daher auch nicht erwarten. Das Duell mit Jovchev sollte dann zu einer einseitigen Angelegenheit werden. Ganz anders lief hingegen die Partie von Andre, der sich aufgrund seiner verspielten Führungen selbst um den Erfolg brachte. Trotz einer ansprechenden Leistung musste er sich knapp in vier Sätzen beugen. Mit seinem Erfolg gegen Heist sollte es dann zu einer Punkteteilung im vorderen Paarkreuz kommen. Unser mittleres Paarkreuz war hingegen völlig von der Rolle und selbst der Erfolg von Timo hing am seidenen Faden. Björn war in beiden Spielen chancenlos und kann sein großes Potential derzeit nur bedingt abrufen. Björn braucht jedoch die nötige Motivation, um sein bestes Tischtennis zeigen zu können. Daran sollte es jedoch nicht fehlen, wenn nächste Woche Obertshausen zu Gast sein wird. Dann wird auch Björn wieder heiß laufen und nur schwer zu bezwingen sein. Obwohl sich Timo nicht kampflos ergab war an diesem Tag gegen einen bärenstarken Michael Carl kein Kraut gewachsen. Entscheidend sollte jedoch die Partie zwischen Timo und Göttmann werden, denn beim Stand von 6:6 hätte man sich bei einer Niederlage im Abschlussdoppel wiedergefunden und dort wäre man sicherlich nicht Favorit gewesen. Bei einem 0:1 Satzrückstand und 4:9 war die Partie dann eigentlich auch schon fast gelaufen. Plötzlich ging jedoch bei einem bis dahin hervorragend spielenden Göttman gar nichts mehr und Timo konnte seinem Kontrahenten diesen Satz noch „klauen“. Dies sollte Timo auch im 3. Satz gelingen, als er erneut mit 5:9 zurücklag. Nicht weniger spannend war der 4. Satz, den Timo letztlich mit 11:9 gewinnen konnte. Bei 7:6 sollte dann auch eigentlich nicht mehr viel passieren.

Weit gefehlt….da hatten wir die Rechnung zunächst ohne Nasdi gemacht. Raphael und Nasdi hatten zuvor ihren Kontrahenten kaum elf Punkte in drei Sätzen gegönnt, was aufgrund der mehr als deutlichen Leistungsunterschiede auch so zu erwarten war. Nasdi lag schnell mit 0:2 Sätzen zurück und bei 0:3 im 3. Satz schien die Sensation für Höchst in greifbarer Nähe zu sein. Am Ende gewann Nasdi dann noch mit 3:2, aber wie man so die Hose voll haben kann bleibt sein Geheimnis. 

Die Abstiegsfrage in der Hessenliga ist geklärt. Mit Elz, Oberndorf, Nordenstadt und Höchst stehen die Absteiger schon fast sicher fest. Ganz anders sieht es an der Spitze aus. Die Partie am kommenden Wochenende gegen Obertshausen wird die Entscheidung bringen.

Von Andre Tamoschus

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H HL TTC G.-W. Staffel - SV Darmstadt 98, Sa. 05.03.11, 18 Uhr PDF Drucken E-Mail
TTC News
Geschrieben von: Andreas Nasdalak   
Sonntag, den 06. März 2011 um 13:53 Uhr

Nach der sehr starken Leistung gegen Tabellennachbar Biebrich zeichnete sich schon letzte Woche gegen Erbenheim eine nachlassende Form der ersten Herrenmannschaft ab!

Trotzdem sollte das Spiel gegen Darmstadt gewonnen werden. Wir waren uns der Stärke des Gegners Bewusst und hatten nicht nur deswegen wiedermal Ronny Zwick an Board- der spielte dieses Mal auch!

Bei recht geringer Zuschauerdichte starteten wir zunächst mit unserer gewohnten Doppelaufstellung:

Stefan/ Thomas hatten es mit starken Gegnern zu tun, die sehr aggressiv und gleichzeitig treffsicher agierten. Blöderweise schlichen sich bei Thomas/Stefan ungewohnte „kleine Fehler“ ein, was zur 1:3 Niederlage führte.

In der nächsten Paarung hatten es Ronny/Andre mit einer Abwehr-Angriff Kombi zu tun. Wilkenloh (der Angreifer) hat trotz der schlechten Bilanz sehr viele gute Bälle gespielt, was Andre und Ronny sichtlich zu setzte! Die beiden konnten sich jedoch durchsetzten und holten den ersten Punkt für die Staffeler!

Das bis dato noch ungeschlagene 3er Doppel Timo/Nasdi musste an diesem Tag die erste Saisonniederlage einstecken! Es waren einfach wieder zu viele leichte Punkte, die nicht gemacht wurden!

Im vorderen Paarkreuz hatte es Thomas mit einem starken Vorhandspieler Yübo Wang zu tun! Thomas war zwar nicht in Topform, konnte sich schließlich, wie er selbst sagte, doch irgendwie „durchwurschteln“ und holte den 2en Punkt!

Ronny war nicht ganz auf der Höhe, was nicht allein der Grund für die Niederlage im ersten Spiel war, denn er traf auf den sehr starken Spitzenspieler der Darmstädter. Nach sehenswerten Ballwechseln und einem sehr umkämpften Spiel zog Ronny am Ende den Kürzeren und musste Kuternozinsky zum Sieg gratulieren!

Nach vielen nicht geplanten Niederlagen sollte nun das mittlere Paarkreuz ein Zeichen setzen!

Andre musste gegen Jan Wilkenloh ran. Im Vorhinein hatten wir mit diesem Punkt fest gerechnet. Auch, weil Wilkenloh erst ein Spiel gewinnen konnte. Alles lief auch gut! Der erste Satz ging an Andre, im zweiten hatte er sich eine kleine Führung erspielen können. Doch dann wendete sich das Blatt. Wilkenloh spielte immer besser, hatte seinen alten Topspins wieder gefunden, wahr beweglich und drängte Andre mehr und mehr in eine passive Rolle. Folge 1:3 Niederlage!

Im der nächsten Partie wollte Timo sein Glück gegen den starken Abwehrer Heine probieren! Dieser war in blendender Form, ließ Timo wenige Chancen und wir mussten die nächste Niederlage einstecken!

Im hinteren Paarkreuz trafen Stefan und Nasdi auch auf stark spielende Darmstädter. Stefan hat nach sehenswerten Ballwechseln und einem harten Kampf bzw. eines klug gesetzten Time-Outs einen 7:9 Rückstand im 5ten wett machen können und ließ Staffel somit noch mal hoffen! Nasdi konnte in den ersten beiden Sätzen kämpferisch und auch recht treffsicher agieren, glaubte das Spiel nach 6:3 im dritten und einer 2:0 Satzführung schon gewonnen. Er wurde aber eines Besseren belehrt und musste das Spiel im 5. Satz leider doch abgeben!

Nun kam wieder das vordere Paarkreuz an die Reihe. Thomas fand nicht zu gewohnter Sicherheit und war somit relativ chancenlos! Ronny haderte noch mit sich selbst, ließ Yübo Wang die nötigen Möglichkeiten um sein flottes Angriffsspiel aufzuziehen, was summa summarum in der nächsten Staffeler Niederlage endete!

Andre dachte zwar ihm liegen die Abwehrspieler, was mit Sicherheit sonst auch zutrifft, jedoch heute war Heine eine Nummer zu groß. Viele unnötige Fehler von Andre kamen erschwerend dazu. Das Ergebnis war ein bittere 1:3 Niederlage und eine Gesamtklatsche von 3:9.

Dementsprechend war die Stimmung nach Spielende etwas betrübt! Nur die kleine Feier von unserer Jacki konnte uns wieder aufmuntern!

Gemeinsamer Tenor der Mannschaft: wenn wir weiter so spielen, können wir uns den Aufstieg abschminken! Somit wollen wir hoffen, dass die Halle in der nächsten Zeit als intensive Trainingsmöglichkeit von allen sich in der Nähe befindenden genutzt wird!

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H HL TTC Staffel - TTC Biebrich, So. 20.02.11, 11 Uhr PDF Drucken E-Mail
TTC News
Geschrieben von: Andre Tamoschus   
Dienstag, den 01. März 2011 um 22:10 Uhr

Das Spitzenspiel zwischen Staffel und Biebrich hielt was es versprach. Viele hochklassige Ballwechsel und spannende Matches sorgten dafür, dass diese Begegnung zu einem Highlight wurde. Insbesondere die vielen Zuschauer kamen auf ihre Kosten und sorgten für eine tolle Stimmung. Im Vorfeld der Partie herrschte kein großer Optimismus, denn Krankheiten und Verletzungen machten uns einen Strich durch die Rechnung. Ronny war zu Hause gestürzt und fiel mit einer Rippenprellung aus. Stefan und Björn drohten mit Grippe auszufallen und waren daher gesundheitlich angeschlagen. Obwohl Biebrich am Vortag ein schweres Spiel in Dorchheim zu bestreiten hatte, konnten wir unter diesen Voraussetzungen nicht unbedingt mit einem positiven Verlauf rechnen. Im Hinblick auf die restliche Saison wussten wir, dass uns nur ein Sieg helfen würde. Die Entscheidung war daher früh gefallen, Ronny auf den Spielberichtsbogen zu schreiben, um nicht die gesamte Mannschaft aufrücken zu lassen.  Am Ende sollte sich diese Alternative als Glücksfall herausstellen.

Thomas und Stefan erwischten keinen guten Start in die Begegnung und konnten sich nie richtig frei spielen. Frey und Koziarski hatten stets die bessere Antwort und machten nur wenige Fehler. Leider gelang es Thomas und Stefan ihrerseits nicht, die „unforced Errors“ abzustellen und sich in das Match hinein zu kämpfen. Eine unerwartet deutliche 0:3 Niederlage war das Ergebnis, das so sicherlich nicht eingeplant war. Bis zum 2:0 und 6:3 sah es so aus, als ob auch das zweite Biebricher Doppel Lilienthal/Ay ungefährdet bleiben sollte. Björn und Andre waren bis zu diesem Zeitpunkt völlig chancenlos und hatten kein Rezept, um das Spitzendoppel des Gegners zu knacken. Ein langer Ballwechsel sollte dann die Wende einläuten. Immer häufiger fanden die Topspins ihr Ziel und es wurden kaum noch einfache Fehler produziert. Eine tolle Aufholjagd, die mit einem nicht eingeplanten 3:2 Erfolg gekrönt wurde. Nasdi und Timo sind noch ungeschlagen und dass sollte auch am Sonntag so bleiben. Mit sicherem Blockspiel und ausgewogenem Offensivspiel brachten sie den beiden Biebrichern die zweite Saisonniederlage bei.  Mit einer 2:1 Führung ging es dann in die Einzel.

Im vorderen Paarkreuz gab es nur wenige Möglichkeiten zu punkten, da die beiden Einzel von Ronny kampflos abgegeben wurden. Die gesamte Verantwortung lag nun auf Thomas Schultern, der sich zumindest im Einzel gegen die Nummer zwei der Gäste Chancen ausrechnete. 0:1 Sätze und 1:10 war die traurige Zwischenbilanz, die nur wenig Grund zur Hoffnung bot. Es kam jedoch, wie es kommen musste. Thomas holte Punkt für Punkt auf und sicherte sich noch diesen Satz. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielen langen Rallys. Der 3:2 Erfolg sollte jedoch nicht sein einziger an diesem Tag werden.

20 Jahre Aufschlagerfahrung gegen Ay wären am Ende zu wenig gewesen, wenn Andre seinen Heimvorteil nicht ausgenutzt hätte. Einzig die Aufschläge hielten Andre gegen einen, spielerisch an diesem Tag, besseren Sami Ay im Spiel. Bei 6:6 im 5. Satz brachten dann drei „tödliche“ Kanten- und Netzbälle die Entscheidung. Ein glücklicher Sieg, der die 4:2 Führung brachte. Björn lieferte sich ein tolles Match mit Le, der mit seinen guten Aufschlägen und der starken Vorhand zu überzeugen wusste. Im 4. Satz hatte Björn bereits einen Matchball, den er leider nicht verwerten konnte. Im 5. Satz sah Björn dann schon wie der sichere Sieger aus, als er mit 7:4 in Führung gehen konnte. Leider fehlte ihm die Konstanz, um das Spiel  nach Hause zu bringen. Le sollte bei 10:9 seinen ersten Matchball direkt verwandeln und den Rückstand auf 3:4 verkürzen. Im hinteren Paarkreuz rechneten wir uns leichte Vorteile aus. Stefan hatte mit Frey eine sehr schwere Aufgabe zu lösen. Die Ergebnisse aus der Vergangenheit sprachen jedoch eine klare Sprache, denn Stefan blieb in den letzten Partien immer siegreich. Bis zum 6:1 im 5. Satz sah es auch nach einem weiteren Erfolg für Stefan aus, doch Frey spielte sich in einen richtigen Rausch und ließ Stefan kaum noch Chancen. Mit 7:11 unterlag Stefan und musste in einer sehenswerten Partie Frey zum Sieg gratulieren. In einem ausgeglichenen Match zeigte Nasdi große Nervenstärke gegen Sangals. Nasdi entschied zwei Verlängerungen für sich und wehrte dabei vier Satzbälle ab. Sein wichtiger 3:1 Erfolg brachte uns die 5:4 Führung. Nun sollte ein Spiel folgen über das in Staffel noch länger gesprochen werden wird. Thomas hatte mit Lilienthal einen herausragenden Abwehrspieler zum Gegner. Lilienthal konnte in der bisherigen Saison nur einmal bezwungen werden und ging als haushoher Favorit in das Spiel. Thomas hatte sich in den letzten Wochen gut auf Abwehr vorbereitet und wollte seine Außenseiterchance nutzen. In einem hochklassigen Match wussten beide Akteure die Zuschauer zu begeistern. Thomas spielte voll auf Angriff und setzte Lilienthal ständig unter Druck. Im 4. Satz hatte Thomas bereits einen Matchball, den er nicht nutzen konnte. Nach dem 18:16 und dem 2:2 Satzausgleich von Lilienthal, rechnete jeder damit, dass Thomas nun der ganz lange Atem fehlen würde. Er belehrte aber alle „Experten“ eines Besseren. Im 5. Satz musste er zwei Matchbälle abwehren und konnte beim 14:12 selbst seinen dritten  Spielball  zum Sieg nutzen. Die Zuschauer spendeten beiden Akteuren nach dem Match einen langen Applaus für ein phantastisches Spiel.

Es sollte bei 6:5 ins mittlere Paarkreuz gehen. Andre zeigte eine völlig desolate Leistung. Ohne Rückhand und am Ende auch ohne Vorhand ist es ganz schwer gegen einen so starken Gegner wie Le zu bestehen, der einen verdienten 3:1 Erfolg feiern durfte. Bei 6:6 musste nun Björn in die Box, der sich mit dem erfahrenden Sami Ay auseinander zu setzen hatte. Eine Partie ohne echte Höhepunkte und die von vielen Fehlern lebte. Björn führte bereits mit 2:0 Sätzen, bevor sich Ay in das Spiel zurück kämpfte. Bei 2:1 Sätzen konnte Björn eine kurze Konzentrationsschwäche von Ay zum Sieg nutzen. Die 7:6 Führung bescherte uns nun zumindest die Option auf ein Schlussdoppel. Stefan wollte seine Niederlage ausmerzen und ging zu verkrampft in das Spiel. Sangals zeigte sich voll auf der Höhe und wollte den wichtigen Ausgleich für seine Mannschaft erzielen. Bei 9:7 im 5. Satz sah Sangals auch schon wie der sichere Sieger aus, denn Stefan konnte sich nicht auf seinen Gegner einstellen. Stefan zeigte jedoch, dass mit ihm in knappen Spielen immer zu rechnen ist. Die folgenden vier Punkte gingen alle auf das Konto von Stefan, der mit seinem Erfolg die 8:6 Führung brachte. Nasdi sollte nun den entscheidenden Punkt erspielen, was gegen einen starken Frey eine schwere Aufgabe werden sollte. Nasdi wusste im 1. Satz auch noch zu überzeugen, war aber in den folgenden Sätzen chancenlos. Frey war an diesem Tag eine Nummer zu groß und konnte mit seinem Erfolg auf 7:8 verkürzen.

Das Schlussdoppel musste also die Entscheidung bringen. Die Zuschauer waren sich nicht einig, wer hier als Favorit gelten sollte. Eine offene Partie, die über den Aufstieg entscheiden könnte. Schnell zeigte sich, dass Thomas und Stefan an ihre Chancen glaubten. Mit Geduld und Disziplin wurde schnell eine 2:0 Satzführung erspielt und Lilienthal/Ay schienen ziemlich ratlos, da insbesondere Stefan eine glänzende Partie absolvierte und fast keinen Fehler machte. Das Bild sollte sich auch nicht mehr ändern. Mit einer taktisch hervorragenden Leistung konnte das Doppel mit 11:6, 11:7, 11:7 gewonnen werden. Der 9:7 Erfolg war nicht zu erwarten und wenn man sich die einzelnen Partien betrachtet, dann muss man ihn als sehr glücklich bezeichnen. Die Ausgangslage hat sich dadurch erheblich verbessert, denn bei vier Punkten Vorsprung auf Biebrich ist der Aufstieg nun in greifbare Nähe gerückt. Auch wenn die kommenden Partien gegen Erbenheim und Darmstadt nicht zu unterschätzen sind, haben wir es jetzt in den eigenen Händen.

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